Pilotphase / Access Point Tanz (2022-2025) 

Nach der Konzeptionsphase ist eine Pilotphase vorgesehen.

All die Gespräche, Recherchen, Workshops und Labore der Konzeptionsphase münden in ein Konzeptpapier, das die weiteren Schritte der Pilotphase definiert.

Hier sollen die Visionen der Konzeptionsphase direkt in die Praxis umgesetzt werden, und zwar durch ein klares Programm von Aktivitäten die Synergien schaffen, Zentrum und Peripherie in jeder Hinsicht verbinden, die Lücken auf der Landkarte der Tanzvermittlung aufdecken und unterrepräsentierte Formen des Tanzes stärken.

Eines der Erkenntnisse der Konzeptionsphase war die Suche nach Alternativen zum Begriff „Tanzvermittlungszentrum“.

Die Pilotphase trägt, wie auch diese digitale Plattform, den Namen Access Point Tanz.

Der Access Point Tanz, der im Konzeptpapier präsentiert wird, versteht sich als dezentral organisierte Struktur, die Gleichberechtigung und Vielfalt fördert, die Wissen und Ressourcen bündelt, die Peripherie stärkt, Netzwerke ausbaut und Synergien herstellt zwischen institutioneller und individueller Vermittlungsarbeit. Eine Organisation, die sich jeder Form von Diskriminierung entgegenstellt und den kritischen Diskurs zu Diversitäts- und Inklusionsfragen fördert, während sie bestehende Hierarchien hinterfragt und verändert. Dabei werden nicht nur die Hierarchien zwischen diversen Tanzrichtungen im Blick behalten, sondern auch organisatorische Machtverhältnisse auf struktureller Ebene dekonstruiert und neu gedacht. Eine Organisation also, die einschließt – und dabei möglichst niemanden zurücklässt. Ein Zentrum, das Gemeinsamkeit feiert.

Anfang März 2022 wurde das Konzeptpapier zu Access Point Tanz an die Berliner Senatsverwaltung für die anschließende Evaluation abgegeben.

Zeitplan und Umfang der Aktivitäten der Pilotphase, einschließlich der digitalen Plattform Access Point Tanz, hängen von der Dauer und den Ergebnissen dieser Evaluation ab.